Etwa 80% der Menschheit leiden mindestens einmal im Leben an Rückenschmerzen im Halswirbelsäulen (oberer Rücken) Brustwirbelsäulen (mittlerer Rücken) oder Lendenwirbelsäulen (Unterer Rücken/ Kreuzschmerzen) Bereich. Die meisten Menschen haben sogar häufig oder gar chronische Rückenschmerzen. Die gute Nachricht ist, dass von diesen besagten 80% wiederum 80% die Probleme ganz ohne Operation in den Griff bekommen können. Hierbei unterstützt Sie die aktive, aber auch passive Physiotherapie.

Was aber wenn noch kein Termin beim Arzt und-/oder Physiotherapeut vereinbart ist? Oder der Schmerz sich gerade erste ein paar Tage bemerkbar macht? Hierfür haben wir ein paar einfach Methoden für Sie zusammengefasst, die möglicherweise schnelle Linderung bewirken können.

Tipps zum Reduzieren der akuten Beschwerden

Viele Menschen kennen es, eine zu schnelle Bewegung und schon ist es passiert. Ein stechender Schmerz im Nacken oder im Rücken. Wir haben ein paar Tipps für Sie wie Sie das lästige Gefühl oft selbst ein wenig lindern könnt.

1.Wärmen oder Kühlen: Durch die damit bewirkte Mehrdurchblutung lässt sich die Muskulatur in vielen Fällen lösen und die Rückenschmerzen reduzieren. Ob Wärme oder Kälte mehr helfen, ist bei jedem Menschen individuell, bisweilen hilft sogar das unmittelbare Wechseln direkt hintereinander. Verstärkt wird die Mehrdurchblutung in Kombination mit einer Rückenmassage.

2.Bewegung: Es ist immer einen Versuch wert, durch sanfte und natürlich Bewegungen z.B. leichtes Drehen oder Neigen des Kopfes, die Muskulatur zu stimulieren. Hier soll die verspannte Muskulatur aktiviert werden und definitiv nicht in den Schmerzbereich hineingearbeitet werden. Oft gelingt dies und die plötzlich verspannte Muskulatur löst sich wieder.

3. Moderates Dehnen: Bei Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich kann dies oft mit einem verspannten M. Quadratus Lumborum einhergehen. Dieser Muskel ist sozusagen unser „Filet“ und liegt zwischen Beckenkamm, Wirbelsäule und den untersten Rippen und strahlt in die quer verlaufende Bauchmuskelfaszie ein. In manchen Fällen lässt sich dieser Muskel sehr gut über die entgegengesetzte Seitenlage dehnen: hierfür legen Sie sich auf die schmerzfreie Seite das Bein der „Schmerzseite“ ist gestreckt und das andere Bein hängt ausgestreckt mit der Schwerkraft hinab, am besten legen Sie sich hierfür auf ihr Bett sodass das hängende beine über das Bettrand hinaus hängen kann um besser in die gewünschte Dehnposition zu kommen. Auch hier gilt: nie über den Schmerzbeginn hinaus.

4. Entlastungsstellungen: fast alle Patienten können eine Entlastungshaltung finden, oft ohne sich dessen bewusst zu sein. In der Lendenwirbelsäule hilft dem Patienten, der Schmerzlinderung durch Absitzen erfährt, auch die sogenannte Stufenlagerung. Hierbei geht der Patient in Rückenlage und lagert beide Unterschenkel auf Polster oder dicken Kissen. Nun sind die Kniee und Hüften gebeugt (optimal jeweils zwischen 70°und 90°) und durch die Beckenstellung verändern sich die Gelenkschmerzen der unteren Wirbelsäule und des Iliosakralgelenks. Der Nachtschmerz kann somit reduziert werden.

Oft aber ist der Ursprung von Rückenschmerzen eine muskuläre Dysbalance oder eine monate-bzw. jahrelange Fehlbelastung, die sich unwissend am Arbeitsplatz oder auch im Alltag eingeschlichen hat. Dies ist ein optimaler Nährboden für chronische Schmerzen.

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